Kategorie: U19 Tackle

U19 glücklos in Basel

Am vergangenen Sonntag fuhren die jungen Krieger bei strahlendem Sonnenschein zu den Gladiators beider Basel. Als erstes stand der Angriff des Gastgebers auf dem Platz, welcher aber nach einem ersten 1st Down den Ball an die Warriors abgeben musste. Der Warriors Angriff stand beim ersten Drive mit zwei linken Beinen auf dem Platz… beim ersten Versuch brachen gleich mehrere Gladiator Verteidiger durch die Angriffslinie und bedrängen den Quaterback Janosch Strässle, welcher den Ball kurz vor dem sack noch loswerden wollte, was jedoch nicht wirklich gelang und der Ball flog rückwärts und war frei. Zum Glück konnte dieser durch die Warriors noch gesichert werden doch hiess es da schon minus 13 yards. Beim zweiten Versuch war der Snap zu hoch und flog über den QB hinweg in Richtung eigene Endzone – wo dieser durch die Warriors gesichert werden konnte, was dann aber auch gleichzeitig zum Safety und somit zu den ersten Punkten für den Gastgeber führte. 02:00

Im zweiten Drive der Basel Gladiators konnte Nathan Girsberger den Ball abfangen und bis in die Endzone zurücktragen – doch der Jubel hielt nur kurz – wegen eines block in den Rücken nach der Interception zählen die Punkte nicht. Trotz Ballbesitz schaffen es die Warriors nicht nochmals in die Endzone. Vor dem Ende des ersten Viertels konnte Reto Fässler noch einen QB Sack für sich verbuchen.  Zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Gladiators einen Touchdown erzielen und den Vorsprung auf 08:00 erhöhen. Die Warriors Spieler Yannick Maurer, Joshua Meier, Kenan Osagie und Nathan Girsberger sorgten zwar für Raumgewinn – doch punkte wollten keine fallen in der ersten Halbzeit und so endete diese mit 08:00.

Der Start in die zweite Spielhälfte verlief auf Warriors Seite nicht wie gewollt und so musste man nach 4 Versuchen den Ball wieder abgeben. Die Gladiators kamen schneller ins Spiel und konnten Ihren ersten Drive in der zweiten Halbzeit mit einem Touchdown, ohne Zusatzpunkt, beenden 14:00. Kurz vor Ende des dritten Viertels stand der Angriff aus Basel ein weiteres Mal vor der Endzone – schafften aber nicht zu punkten, dank stark spielender Verteidigung. Das letzte Viertel blieb bis ca. 4 min. vor Spielende ohne Punkte. Der Gastgeber schaffte einen weiteren Touchdown und erweiterte den Vorsprung auf 20:00.

Die Warriors Spieler Joshua Meier, Kodi Köchli, Yannick Maurer, Josua von Almen und Nathan Girsberger sorgten im letzten Viertel für teilweise beachtlichen Raumgewinn. Nach einer 30 yard Strafe auf Gladiators Seite gegen die Sideline der Basler standen die jungen Krieger an der 15 yard line und brachten mit einem gültigen Pass auf Joshua Meier in der Endzone die ersten Warriors punkte aufs Scoreboard 20:06 was auch gleich der Schlussstand dieses Spiels war.

Interceptions gab es im heutigen Spiel jeweils 4 auf beiden Seiten – Nathan Girsberger konnte einen und Joshua Meier gleich drei für sich verbuchen. Ersatz QB Janosch Strässle konnte weitere wertvolle Erfahrungen auf dieser, für ihn neuen, Position sammeln. Die Tatsache dass die Angriffslinie aus angeschlagenen, unerfahrenen und teils auch Spielern aus der Verteidigung bestand, machten es Janosch und den Runningbacks nicht einfacher den Ball vorwärts zu bringen.

Text: Alice Malherbe

 

U19: Revanche missglückt

Mit einem 27 Mann Kader reisten die Warriors am Sonntag morgen nach Genf. Die Stimmung im Team war gut und die Spieler hoch motiviert sich für die knappe Niederlage zu Hause zu revanchieren.

Die Seahawks starteten mit einem starken Laufspiel ins erste Viertel und überraschten die Winterthurer Verteidigung vermehrt mit Pässen. Leider verletze sich der QB Alistair Ljubenovic gleich im ersten Viertel und fiel für den Rest des Spiels aus.

Im Gegensatz zum ersten Viertel in welchem beide Teams keine Punkte aufs Scoreboard bringen konnten – wurden im zweiten Viertel um so mehr punkte erzielt. Der Gastgeber aus Genf machte den Anfang mit einem Touchdown inkl. gültigem Zusatzpunkt.  
Der Returner der Warriors konnte beim anschliessenden Kickoff den Ball übers Feld in die gegnerische Endzone tragen jedoch konnte kein Zusatzpunkt erzielt werden. Spielstand 7:6 zu Gunsten der Seahawks. Diese erhöhten den Punktestand dann auch gleich wieder mit ihrem nächsten Drive zum 14:06.

Für den Angriff der Warriors wurde es zunehmend schwieriger Raumgewinn und somit Punkte zu erzielen.Als sie sie sich mit einem Pass aus der eigenen Endzone befreien wollten – konnte dieser nicht über die Line of Scrimmage und auch nicht aus der
Endzone getragen werden – Safety zu Gunsten des Gegners zum 16:06. Vor der Halbzeit mussten die jungen Warriors noch einen weiteren Touchdown des Gegners hin nehmen und wurden mit einem Spielstand von 23:06 in die Pause entlassen.

Die brennende Sonne sowie die kassierten Punkte der zweiten Halbzeit setzten den Warriors körperlich und mental zu. Dies führte im 3 Viertel zu Unsicherheiten und Unstimmigkeiten innerhalb des Teams. Die zusätzlichen Verletzungen in den erfahrenen Reihen des Angriffs und der Verteidigung setzten unserer U19 Mannschaft ebenfalls zu. Unter den Verletzten war auch der zweite QB Leroy Rümmeli was dazu führte dass Janosch Strässle einspringen musste. Die Genfer nutzten die Gunst der Stunde und punkteten im 3. Viertel doppelt:  37:06

Während die Warriors im 4. Viertel versuchten der Hitze zu trotzen und trotz ausfällen wieder zurück ins Spiel zu finden – konnte das Team aus Genf auch im letzten Viertel noch zweimal Punkten. Mit einem Endstand von 51:06 mussten sich die U19 Warriors klar geschlagen geben.
Trotz unterbesetztem Kader haben die jungen Wilden, welche den langen Weg nach Genf auf sich genommen haben, bis zum Schluss gekämpft.

Text: Alice Malherbe

Fotos folgen

Bittere U19 Niederlage

Nach der hohen Niederlage in Bern vor einer Woche waren die jungen Wilden hoch motiviert wieder einen Sieg einzufahren. Zu Gast im sonnigen Winterthur waren die bis dato noch ungeschlagenen Geneva Seahawks.

Die Winterthurer überliessen den Gästen aus Genf den Ballbesitz, welche aber im ersten Drive kein 1st Down erzielen konnten. Somit starteten die Warriors ihren ersten Drive an der gegnerischen 40 Yard Linie. Nach einem Lauf von Leon Simioni und einem Pass auf Julian Rapka konnten die Warriors ihr erstes 1st Down erzielen das zweite folgte auch gleich nach einem weiteren Lauf und einem Pass auf Fabian Wittwer. An der 5 Yard Linie angekommen – mussten die Warriors den Ball nach mehreren Versuchen ohne Punkte wieder abgeben. Im zweiten Drive brachten die Gäste aus Genf unsere Verteidiger ins Schwitzen.

Nachdem der erste Lauf noch nach 8 Yards durch Jonahan Frischknecht gestoppt werden konnte, bach im zweiten Versuch der Seahawks Running back durch die Reihen der Warriors Verteidigung und schafft es bis kurz vor die Endzone wo er durch Nathan Girsberger dann endlich gestoppt werden konnte.

Aber auch die Genfer scheiterten an der 5 Yard Linie und beendeten den zweiten Drive ohne Punkte. Ersatzquarterback Leroy Rümmeli kam somit in ungünstiger Feldposition ins Spiel und musste seine Teamkameraden möglichst schnell aus der Safety Gefahrenzone bringen. Was nach 2 Spielzügen und zugleich dem Ende des 1 Viertels geschafft wurde.

Im zweiten Viertel brachten weder die Warriors noch die Gäste aus Genf punkte aufs Scoreboard. Bei beiden Teams dominierte die jeweilige Defense auf dem Platz. Der Warriors Angriff wurde durch 2 unnötige Offsides und einem Block in den Rücken zurückgeworfen. Zusätzlich konnte der Ball nach einem Punt nicht gesichert werden – was dazu führte, dass die Gäste aus Genf nochmals in Ballbesitz kamen. Die jungen Krieger konnten Ihren Siegeswillen kaum zügeln, was zu Unkonzentriertheit und daraus resultierenden Fehlern führte. Zur Halbzeitpause stand es daher immer noch 0:0

Nach der Halbzeit übernahm Alistair Ljubenovic wieder die Führung des Angriffs, welcher in top Form aus der Pause zurückkehrte. Nach zwei guten Läufen inkl. einem neuen 1st Down durch Leon Simioni gelang ein langer Pass über ca. 50 Yards auf Fabian Wittwer welcher auch gleich noch in die Endzone laufen konnte. Die Freude über die ersehnten Punkte schwindete beim tänzelnden eintreten des Receivers in die Endzone – denn der Touchdown wurde wie erwartet wegen „zu frühem Jubeln – verhöhnen des Gegners“ gerechtfertigt aberkannt. 

Leider schafften es die Warriors nicht nochmals in die Endzone und Genf nutzte die Gunst der Stunde – Ihr Running back Yann Sogan tankt sich durch die Defense und lief ca. 95 Yards bis in die Endzone.  Touchdown Geneva Seahawks inkl. Zusatzpunkt zum 0:7. Bis Mitte des 4. Viertels kam der Warriors Angriff nicht mehr richtig ins Spiel – fing sich dann aber wieder und versucht noch bis kurz vor Spielende mit QB Leroy Rümmeli (unterstützt durch starting QB Alistair Ljubenovic an der Seitenlinie) nach zu ziehen. Kurz vor Spielende schafften sie es bis an die gegnerische 3 Yard Linie – konnten aber einmal mehr keine Punkte aufs Scoreboard bringen.

Damit ging das überaus faire Spiel mit 0:7 zu Gunsten der Geneva Seahawks zu Ende. Eine bittere Niederlage – wäre ein Sieg doch in greifbarer Nähe und für die Playoff Platzierung wichtig gewesen.

Text: Alice Malherbe

 

 

Bilder: Michael Walch, TOPpictures

 

Interview mit U19 Head Coach Stefan Willi

Interview mit Stefan Willi

Am Sonntag findet wieder einmal ein U19 Juniorenfinale in Winterthur statt. Dank der ausgezeichneten Resultate der Warriors haben die Winterthurer Junioren das Heimrecht für dieses A Finale zugesprochen erhalten. Im Gespräch mit Stefan Willi, Head Coach der U19, wollten wir ein wenig mehr erfahren.

Winterthur Warriors: Stefan, am Sonntag könnt ihr Schweizer Meister werden. Gegen einen Gegner, gegen den ihr aber in der Saison doch auch einmal verloren habt. Wie hast du und deine Coaching Staff die Mannschaft darauf vorbereitet?

Stefan Willi – Head Coach Warriors U19

Stefan Willi: „Wir haben während der Saison hart an unseren Skills und Abstimmung gearbeitet und spielen zurückschauend ein besseres Football als beim Spiel in Bern. Der Saisonstart war zu einfach, so wurde das Team nach der knappen Niederlage gegen Basel stark verunsichert. Diese Verunsicherungen konnten wir Coaches nicht in der Woche zwischen diesen beiden Spielen geradebiegen. Die zweite Niederlage war aber ein Weckruf für das Team. Es wurde fortan konsequenter gearbeitet um als Team besser zu werden. Um im Spiel gegen Bern nicht dieselben Fehler zu machen wie bei der Niederlage Ende April, haben wir unsere Jungs taktisch auf die Berner eingestellt und den Gameplan dementsprechend ausgelegt.“

WW: Im Mai verstarb euer Trainerkollege Adi Sieber überraschend. Diese Nachricht war für alle ein Schock. Ihr habt mit einer massiven Leistungssteigerung reagiert. Was ging da ab?

SW. Der Tod von Adi war für alle ein Schlag mitten in die Magengrube. An dem Tag, als uns die Nachricht erreichte, war das letzte Training vor dem wichtigen Spiel gegen Basel. Vor einem Spiel, in welchem sich die Mannschaft für die Niederlagen gegen Basel und Bern rehabilitieren wollte. Es herrschte eine sehr spezielle Stimmung, es wurde aber sehr konzentriert gearbeitet. Am Samstag stand dann das Spiel an und ich wusste nicht, wie unsere Jungs auf dem Platz auftreten werden. Wie wir auf dem Platz standen, merkte man aber sofort, dass die Jungs für Adi kämpfen wollten um ihm diesen Sieg zu schenken. Trotzdem spielten wir verhalten denn der Schock steckte jedem noch in den Knochen… Bis zum Pick 6 von Cedric Peter, bei dem wohl Adi als Defense Coordinator die Finger im Spiel hatte… Diese Aktion löste die Blockade und entschied das Spiel, das wir mit einem Feuerwerk beendeten. Dieser Sieg und der Wille, für Adi die Meisterschaft zu gewinnen, formte die Mannschaft zu dem was uns nun in den Final brachte.

WW: Wie seid ihr als Coaches mit der Zusatzbelastung umgegangen? Es fehlte ja fortan nicht nur ein Freund und Teamkamerad sondern auch der Hauptverantwortliche für die Verteidigung?  

SW: Wir mussten ja den Defense Coordinator ersetzen. Diverse Spieler und Coaches anderer Warriors Einheiten haben sofort ihre Hilfe angeboten. Da die Coaches der U16 und U19 schon sehr nahe zusammengearbeitet hatten, war für mich klar, dass ich den Headcoach und den Defense Coordinator der U16 anfragen würde, ob sie ihren Einsatz für die U19 vertiefen können, um die Saison bestmöglich beenden zu können. Sie stellten sich sofort zur Verfügung und standen so oft es ging auch bei uns auf dem Platz, dies alles parallel zur Arbeit mit dem U16 Team. Justin Fisch übernahm den Offense Coordinator, Michael Spiess die Führung der Defense. Der Verletzte First Team Spieler Yves Rietmann bot sich ebenfalls an mitzuhelfen wann immer er Zeit hatte. Mit dem erweiterten Staff konnten wir relativ schnell zur Normalität zurückkehren und dürfen nun am Sonntag in unserem Heimstadion vor unserem Publikum um den Meistertitel kämpfen.  

 

Finalspiel um die Juniorbowl im American Football: Winterthur Warriors vs. Bern Grizzlies, Sonntag, 9. Juli 2017, 14.00 Uhr, Stadion Deutweg