Die Winterthur Warriors unterliegen den Calanda Broncos auch im Rückspiel. Bei nasskaltem Wetter vor rund 400 Zuschauern endete das Spiel mit 0:19 aus Sicht der Warriors.

Nach der 3:34 Klatsche vor einer Woche in Chur wollten die Spieler der Warriors einiges wieder gut machen. Zu einem Sieg gegen die Bündner hat es zwar nicht gereicht, aber die Gegenwehr der Warriors und der Druck und die Aggressivität war kaum mit dem Spiel vor einer Woche zu vergleichen.

Interception zum Start

Warriors Quarterback Richard Wartmann warf im ersten Drive eine Interception was die Basis für die ersten Punkte der Broncos legte. Im darauffolgenden Angriff verwertete Steffen Haenelt für die Calanda Broncos zum 0:6, die 2-Point Conversion misslang. Im zweiten Viertel war es Tino Muggwyler, der mit einem 80-Yard-Run der Winterthurer Defense entwischen konnte. Auch hier blieben die Extrapunkte aus. Die beiden Teams gingen schlussendlich mit einem Zwischenstand von 0:12 aus Warriors-Sicht in die Pause. Beide Mannschaften mussten zu diesem Zeitpunkt bereits je einen Platzverweis hinnehmen.

Strafen über Strafen

In der zweiten Halbzeit blieben sich die beiden Teams vor allem in etwas unerfreulichem treu: Sie kassierten Strafen um Strafen und zwei weitere Bündner mussten vorzeitig unter die Dusche. Das zerfahrene Spiel blieb aber spannend und die Warriors hätten an diesem Abend etwas mehr Chancen gehabt um die notwendigen Punkte zu erzielen. Aber sie scheiterten mehrfach an der schweren Defense Line der Broncos. Das Running Game der Warriors reicht nicht um die Broncos vor der Endzone echt in Bedrängnis zu bringen. Dafür waren die Spielzüge zu offensichtlich. Aufgrund von Regen und starkem Wind war nicht an ein öffnendes Passspiel zu denken – was das Winterthurer Spiel noch durchschaubarer machte.

Running Game machte den Unterschied

Natürlich hatten auch die Broncos mit den Bedinungen zu kämpfen, ihr Running Game mit dem schweren Steffen Haenelt und dem blitzschnellen Tino Muggwyler hinter einer effektiven Offensive Line zermürbte die Warriors Defense. Und trotzdem liessen sich die Warriors bis zum Schluss nicht unterkriegen und provozierten unerwartet viele Fehler beim Broncos Quarterback und Head Coach Geoff Buffum. Aber schlussendlich waren es nur die Broncos, welche an diesem Abend Punkte auf die Tafel bringen konnten.

Warriors auf Platz zwei – Basel möglicher Halbfinalgegner

Daher geht auch dieser Sieg für die Broncos in Ordnung. Die Warriors beenden damit die Qualifikation hinter den Broncos auf dem zweiten Platz. Was wiederum bedeutet, dass man das Halbfinale in einer Woche auswärts in Basel oder in Thun spielen muss. West-Tabellenführer Basel muss morgen gegen die Zurich Renegades auswärts antreten. Thun spielt gegen Luzern. Falls Thun gewinnen kann und die Gladiators bei den Zürchern verlieren, was durchaus möglich sein könnte, tauschen die beiden Führenden Basel und Thun zu Ungunsten von Basel die Plätze. Rutscht Basel auf den zweiten Platz ab, würden die Nordschweizer im Halbfinale auf die Calanda Broncos treffen. Und die Warriors müssten bei den Thun Tigers antraben – was nur auf dem Papier eine „einfachere“ Aufgabe bedeuten würde. Die Tigers haben in dieser kurzen Saison schon mehrfach bewiesen, dass sie mit NLA-Teams mithalten können. Die definitiven Spielpaarungen werden bis Sonntagabend feststehen.

Bild: Michelle Brügger, szenemagazin.ch

Die Punkte aus dem Spiel

HIGHLIGHTS: Warriors vs. Broncos from weamer.ch on Vimeo.

 

Re-Live des gesamten Spiels

Warriors vs. Broncos – 2020 Fall Cup East from weamer.ch on Vimeo.

 

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