Jahresbericht Warriors 2019

Das Jahr 2019 verlief mehrheitlich in normalen Bahnen. Der Trainings- und Spielbetrieb konnte in allen Bereichen (Cheerleader, Tackle und Flag) reibungslos durchgezogen werden. Dafür gebührt allen Beteiligten, die dies ermöglich haben, grossen Dank. Nebst den sichtbar tätigen Coaches und dem Gameday-Management betrifft dies auch meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstand, die an total 11 Sitzungen und mit enormem Aufwand dazwischen die Grundlage für die sportliche Betätigung legen.

Neuorganisation der Cheerleader

Der Bereich Cheerleading wird sich neu in einem eigenen Verein organisieren, der jedoch eng mit dem AFC Winterthur Warriors verbunden bleiben wird. Dieser Schritt hat u.a. auch zu einer Totalrevision der Statuten geführt über die anlässlich der GV 2019 abgestimmt werden wird.

Zu den Bereichen im einzelnen:

Das Fanionteamstand im Zeichen des Wechsels im Coachingstaff. Der neue Headcoach Guillermo Daruich Camacho musste auch seinen Staff zum Grossteil neu aufbauen. Es ist ihm gelungen mehrere ehemalige Spieler für diese Aufgabe zu gewinnen. Trainingsintensität und –freude haben spürbar zugenommen. Resultatmässig hat sich dies nicht im erhofften Ausmass niedergeschlagen. Mitursache war sicher auch, dass ab Mai keine Konstanz in der Position des QB  mehr vorhanden war. Der Importspieler fiel verletzt aus und reiste in seine Heimat zurück und die einheimischen Backups verletzten sich ebenfalls einer nach dem anderen. Trotzdem gingen einige Spiele doch sehr knapp verloren, die mit etwas mehr Wettkampfglück auch zu unseren Gunsten hätten ausgehen können. Bemerkenswert war, das dennoch die Moral des Teams bis zum Schluss intakt und keine Resignation spürbar war.

Ebenfalls im Zeichen eine Neustarts standen die U16-Junioren, die unter einem komplett neu zusammengesetzten Coachingstaff aufliefen. Dies und der grosse Aderlass an Spielern, die aus Altersgründen in die U19 gewechselt waren, sowie Verletzungspech führte dazu, dass kein Spiel gewonnen werden konnte. Mit vielen neuen Spielern ist die Vorbereitung auf 2020 nun losgegangen und es kann ein besseres Abschneiden erwartet werden.

Die U19 Juniorenerlebten eine wechselhafte Saison. Auch hier war ein völlig neues Coachingteam am Werk. Die Mannschaft scheiterte in der Wildcard-Runde in einem hektischen Spiel vor allem auch an sich selbst.

Erfolgreich gestaltete sich der Start des jüngsten Zuwachses der Warriors Familie, der Ladies. Nach nur wenigen Monaten Training konnte ein erstes Mal als Vorspiel zu einem NLA-Game ein Freundschaftsspiel durchgeführt werden. Leider wurde das Team infolge Verletzungen etwas dezimiert, doch nahmen wiederum ziemlich viele neue Interessentinnen an den Probetrainings teil.

Die Saison 2019 war für die Cheerleadersportlich gesehen wiederum sehr erfolgreich. Das Seniorsteam erreichte bei den Starts in München, Chur und den Schweizermeisterschaften den 1. Rang und musste sich bei Spiritfever nur einem deutschen Team geschlagen geben.

Auch die Juniors und Peewees sorgten mit ersten und zweiten Plätzen am Spirit Fever und den Schweizermeisterschaften für Furore. Zusätzliche Siege und Meistertitel resultierten in den Kategorien Groupstunt bei Seniors und Peewees. Die Anzahl Mitglieder steigt immer weiter. Nach der Meisterschaft trafen im Schnitt zwischen 3 und 5 Anfragen für Probetrainings pro Woche ein. Da Cheerleading olympisch werden will und deshalb einen Verband mit eigenständigen Vereinen gegründet wird, wurde im Spätsommer für den Bereich Cheerleading ein eigener Verein gegründet.

Die Flag Footballer nahmen 2019 mit den U13, den U16 und den Ultimates an den Meisterschaften teil, wo für die Ultimates der Vizemeistertitel in der NFFL NLB resultierte. Dieses Team umfasst heute 22 Spieler, also sieben mehr als zu Saisonbeginn. Für das Jahr 2020 ist die Bildung von zwei Ultimate-Teams geplant. Bei den Junioren ist eine gute spielerische Entwicklung und ein schöner Zuwachs im Kader zu verzeichnen. Sie nehmen die neue Saison mit 36 Spielern in Angriff.

Finanziell barg das Jahr 2019 etwelche Ueberraschungen. Trotz einem budgetierten Defizit konnte ein Ueberschuss erwirtschaftet werden. Die Gründe hiefür werden anlässlich der GV erklärt. Es lagen etliche Einmaleffekte vor, ohne die wir bei einem ausgeglichenen Abschluss gelandet wären.
 
 We are strong– we are tough – we are Warriors !
 
Diether Kuhn
Präsident